Allgemeine Geschäftsbedingungen FTZ Babytragen

Stand: 15.03.2017

  1. Geltungsbereich
    1. Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte des FTZ Babytragen als Seminarveranstalter nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend „Teilnehmer" genannt.
    2. Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Teilnehmer schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Teilnehmer nicht innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe schriftlich Widerspruch erhebt.
  2. Vertragsgegenstand
    1. Der Veranstalter bietet Aus- Fort- und Weiterbildungen sowie Seminare an. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter unter anderem in seiner Internetpräsenz und von diesem sonstig genutzten Medien bekannt gegeben.
  3. Zustandekommen des Vertrages
    1. Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt erst zustande, wenn dieser die vom Teilnehmer vollständig ausgefüllte und unterschriebene Teilnahmeerklärung per Post, Fax oder E-Mail erhalten und sodann bestätigt hat. Bei mündlicher Absprache muss die Teilnahmeerklärung unverzüglich nachgereicht werden. Jeder Teilnehmer erhält nach Eingang seiner Teilnahmeerklärung ein Bestätigungs- oder Ablehnungsschreiben.
    2. Die Teilnahmeerklärung ist verbindlich und kann nur nach Absprache mit dem Veranstalter gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr, die in der jeweiligen Anmeldung geregelt ist, für gegenstandslos erklärt werden.
    3. Der Veranstalter behält sich vor, bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn die Durchführung der Veranstaltung nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten abzusagen bzw. zu kündigen, wenn diese nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Veranstaltung so gering ist, dass die entstehenden Kosten, bezogen auf diese Veranstaltung, eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze bedeuten würden.
    4. Das Seminar, die Fortbildung, wird mit mind. 5 Teilnehmern abgehalten.
    5. Das Rücktrittsrecht besteht für den Veranstalter jedoch nur, wenn er die zu dem Rücktritt führenden Umstände nachweisen kann und dem Teilnehmer ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet hat. Die gezahlte Teilnahmegebühr wird unverzüglich zurückerstattet, sofern das Ersatzangebot nicht angenommen wird.
  4. Rücktrittsbedingungen
    1. Bei Rücktritt vom Seminarlehrgang, Bindeweisen für Schwangere nach FTZB, Fortbildungen Fachpersonal Pflege und Verkauf fallen folgende Stornogebühren an, anteilig berechnet von der Teilnahmegebühr:

      - 20% bei Rücktritt bis 30 Tage vor dem Seminartermin
      - 50% bei Rücktritt 29-14 Tage vor dem Seminartermin
      - 80% bei Rücktritt 13-8 Tage vor dem Seminartermin
      - 100% bei Rücktritt 7 Tage oder kurzfristiger vor Seminarbeginn.
      - In jedem Fall des Rücktritts wird eine Bearbeitungsgebühr von 20,-€ fällig.
      - Die Stornogebühr entfällt, wenn rechtzeitig ein Ersatzteilnehmer angemeldet wird.

    2. Rücktrittsbedingungen Fernlehrgang

      Bei Rücktritt innerhalb des Fernlehrgangs sind die Studienbriefe unverzüglich zurückzusenden. Zusätzlich fallen Stornogebühren an:

      -  50% Einbehalt der Gebühr pro erhaltenem Studienbrief

    3. Nichtteilnahme am Intensivwochenende des Fernlehrgangs

      In dem Fall, dass ein Teilnehmer den Termin für das Intensivwochenende verbindlich gebucht hat und dieser seitens FTZB zugesagt wurde, wird bei Absage der Teilnahme durch den Teilnehmer eine Ausfall- und Bearbeitungsgebühr von 200,-€ fällig.
  5. Vertragsdauer und Vergütung
    1. Der Vertrag beginnt nach erfolgter Anmeldung zum jeweiligen Leistungsangebot und endet mit dessen Abschluss bzw. mit Aushändigung des Teilnahmezertifikats / Teilnahmebescheinigung an den Seminarteilnehmer.
    2. Zahlungsmodalitäten:
      Die Teilnahmegebühr für die jeweilige Veranstaltung richtet sich nach der aktuellen Preistabelle des Veranstalters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Sämtliche Zahlungen sind 14 Tage nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Veranstalter nach erfolgter Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 5% des überfälligen Betrages zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.
    3. Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch des Teilnehmers entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.
    4. Sämtliche Leistungen des Veranstalters verstehen sich zuzüglich der gesetzlich jeweils gültigen Mehrwertsteuer in Höhe von derzeit 19%.
  6. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen
    1. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer.
    2. Werden einzelne Leistungen durch den Teilnehmer nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr bzw. einen angemessenen Teil derselben in Rechnung zu stellen. Das gleiche gilt im Krankheitsfall oder bei höherer Gewalt auf Seiten des Veranstalters.
  7. Allgemeine Teilnahmebedingungen
    1. Der Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er, ungeachtet einer Abmahnung, die Veranstaltung nachhaltig stört oder sich in erheblichem Maße entgegen den guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung gefährdet ist. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Die Teilnahmegebühr wird in diesem Falle nicht erstattet.
      Im speziellen Fall der Seminarlehrgänge sind Babys und Kleinkinder herzlich willkommen. Für deren Betreuung muss der Teilnehmer eine 2. Person mit der Betreuung beauftragen. Zu Stillzeiten können die Kleinen jederzeit zur Mutter gebracht werden. Zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen ist es nicht gestattet, dass Kinder und Babys während der ganzen Veranstaltung grundsätzlich ohne Betreuer anwesend sind. Bei Bedarf bestellt der Veranstalter einen Babysitter. Die Kosten hierfür trägt der Teilnehmer.
    2. Der Seminarleiter/Coach/Trainer ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.
    3. Im Übrigen erfolgt die Teilnahme auf eigene Gefahr.
    4. Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der betreffende und auch die übrigen Teilnehmer bestmöglich vor Schaden bewahrt werden können.
  8. Verschwiegenheitspflicht
    1. Der Seminarteilnehmer bzw. der Empfänger der Fortbildungsunterlagen verpflichtet sich, alle urheberrechtlich geschützten Informationen und Dokumente des Veranstalters nicht ohne dessen Zustimmung an Dritte weiterzugeben. Eine mögliche Weitergabe erfolgt ausschließlich auf Grund schriftlicher Genehmigung des Veranstalters, die vom Teilnehmer bei diesem einzuholen ist.
    2. Ändert sich der Status des Seminarteilnehmers nach Ablauf des Vertrages derart, dass er selbst lehrende Tätigkeiten auf gleichem Sachgebiet ausübt, wie z.B. als Ausbilder bei einer Trageschule, ist es dem Teilnehmer nicht erlaubt, währen des Seminars erhaltene geschützte Dokumente und Informationen für eigene Zwecke zu nutzen. In einem solchen Fall muss vor dem Beginn der Lehrtätigkeit eine gesonderte Vereinbarung über die Nutzungsrechte abgeschlossen werden.
  9. Haftung
    1. Der Veranstalter haftet bezogen auf seine Leistungsangebote nur in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit, und zwar nach den gesetzlichen Bestimmungen.
    2. Der Veranstalter haftet nicht für Verletzung des Lebens, des Körpers oder Gesundheit, in dem Fall, dass ein Teilnehmer die im Seminar erlernten Handlungsweisen nach Beendigung des Seminars an dritten Personen ausübt. Hier liegt die Haftpflicht alleinig beim Teilnehmer.
  10. Gerichtsstand
    1. Für die Geschäftsverbindung zwischen den Parteien gilt ausschließlich deutsches Recht.
    2. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist für beide Vertragsparteien ausschließlich der Sitz des Veranstalters
  11. Sonstige Bestimmungen
    1. Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.
    2. Eine Änderung des Vertragspunktes 11 bedarf ebenfalls der Schriftform.
    3. Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.
    4. Der vorstehend verwendete Begriff „Teilnehmer" etc., betrifft gleichermaßen die weibliche Form „Teilnehmerin" etc.
  12. Salvatorische Klausel
    Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam, ein anderer Teil aber wirksam ist. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll von den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und die den übrigen vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.